Ein „kunstvolles“ Wochenende in Berlin im April 2005

Ein „kunstvolles“ Wochenende in Berlin oder: eine Liebeserklärung an Berlin Mitte – ein Reisebericht

An einem Donnerstag Nachmittag im April kommen Barbara und ich im frühlingshaften Berlin an und freuen uns auf ein buntes Kulturprogramm, das wir uns aus dem vielfältigen Angebot für die nächsten 3 Tage ausgewählt und vorgenommen haben. Unser Schwerpunkt liegt im Besuch von aktuellen Ausstellungen und Museen.

Unser Standort und Ausgangspunkt ist das Hotel Gendarm in Berlin Mitte. Dieses von Frau Röder und Ihren Damen geführte 4 Sternehotel bietet eine ruhige, familiäre Atmosphäre zu vernünftigen Preisen und liegt direkt am Gendarmenmarkt, mit Blick auf die historische Kulisse eines der schönsten Plätze Europas. Die Lage ist in jeder Hinsicht ideal, 2 U-Bahnen vor der Tür bringen die Besucher schnell und preiswert in alle gewünschten Richtungen, eine Vielzahl von Restaurants, Kultureinrichtungen, Kaufhäuser und geschichtsträchtigen Strassen und Plätze sind fussläufig erreichbar.

Hier am Gendarmenmarkt zeigt sich Berlin von seiner prächtigsten Seite, Alt und Neu verbinden sich zu einer erlebnisreichen Gegenwart, welche die einst prachtvolle Vergangenheit nicht mehr scheuen muss – im Gegenteil. Wenn man sich allerdings aus der exklusiven Welt der Designerboutiquen, der Glitzerwelt des Edelkaufhauses Galeries Lafayette, den schicken und hippen Restaurants um die Friedrichstrasse in Richtung Kreuzberg – also den ehemaligen Westen – bewegt, glaubt man unwillkürlich in den „verwahrlosten Osten“ zu kommen. Es ist eine verkehrte Welt, der ehemalige Osten in Berlin Mitte boomt, Dank privater Investoren und unserer “Soli-Milliarden“, der ehemalige Westen stagniert oder verwahrlost.

Traditionell beginnen wir unseren Berlinbesuch am Nachmittag mit einem Bummel durch die Galeries Lafayette, die sich nach schwierigem Start inzwischen zu einem kleinen, aber feinen Pendant zum Kadewe gemausert haben. Das Ambiente ist weltstädtischer, die Sortimente sind jünger und modischer geworden und der Gourmetbereich im Untergeschoss verführt die Sinne zu jeder Tageszeit. Wenn gepflegtes Einkaufen auch ein Stück Kultur bedeutet, beginnt für Barbara unser Kulturprogramm in der 2. Etage mit dem Kauf eines hochmodischen Greenstone-Mantels, den sie in den nächsten Tagen kaum noch ablegen wird.

Eine kurze Fahrt mit der U-Bahn bringt uns zum Berliner Ensemble, der früheren Heimat von Berthold Brecht. Wir sehen „Die Eine und die Andere“, ein Stück von Botho Strauss – einen vorzüglich gespielten und inszenierten Zickenkrieg. Das Ganze war ein spannendes Erlebnis, mit einem sehr interessanten , grosstädtischen Publikum und qualvoll engen Stuhlreihen, sozusagen eine Kulturqual auf höchstem Niveau. Im „Kölschen Römer“ um die Ecke beschliessen wir diesen ersten Tag in Berlin zünftig mit Pasta und Kölsch, wie es der Name des Lokals verspricht.

Am nächsten Morgen führt uns ein Spaziergang zum Gropiusbau über die Friedrichstrasse am früheren Grenzübergang Checkpoint Charlie vorbei, der ein beliebter Photostop der Touristen aus aller Welt geworden ist. Fliegende Händler bieten nostalgische Uniformen, Orden, Fahnen etc. der untergegangenen DDR und UDSSR an, im Hintergrund erinnern einige Hundert schlichte Holzkreuze an die Grenztoten während des kalten Krieges. Der traurige Hintergrund der Geschichte ist, dass der Berliner Senat dieses Gelände an einen Investor verkauft hat, der hier Büros und Hotels plant, formell zwar im Recht, aber moralisch im Widerspruch mit dieser „wild“ gewachsenen Gedenkstätte ist.

Überhaupt Gedenkstätten – Berlin überbietet sich in offizieller Trauerarbeit. Das auf uns klotzig und keineswegs mahnend wirkende „Mahnmal für die Opfer des Holocaust“ am Brandenburger Tor ist ein Beispiel dafür, dass weniger mehr gewesen wäre und dass der kämpferische und sture Anspruch einer hauptamtlichen Trauerarbeiterin Lea Rosch möglicherweise das Gegenteil erreicht.

Eine eher amüsante Form des Erinnerns hat sich am Checkpoint Charly entwickelt, wo sich kostümierte „Grenzbeamte“ mit den Touristen aus aller Welt fotografieren lassen – je nach Wahl in russischen, amerikanischen, englischen oder französischen Uniformen, mit den Mauerresten im Hintergrund.

Im Gropiusbau laufen momentan 3 Ausstellungen parallel: eine Rückschau zum 75. Geburtstag von Günther Uecker, eine Erinnerung an den weltberühmten Fotografen

Robert Cappa und eine Retrospektive über Stanley Kubrik, den amerikanischen Filmregisseur. Wir entscheiden uns für die Combikarte Uecker / Cappa.

Als Sammler der Zerogruppe und stolze Eigentümer eines klassischen Ueckers aus dem Jahr 1989, erfreuen wir uns natürlich besonders an den 20 Kapiteln seines Schaffens in den letzten 40 Jahren. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig dieser Künstler arbeitet und dass man ihm Unrecht tut, wenn man ihn nur auf seine bekannten Nagelobjekte reduzieren würde. Hammer und Nagel ziehen sich zwar als roter Faden durch nahezu alle Schaffensperioden, allerdings in vielfältigsten Variationen, Formen und Verwandlungen. Dass er aber darüber hinaus Farbe, Asche, Sand und Steine verwendet, sich von Meer, Wind und Wolken inspirieren lässt, Tuchskulpturen und Leinwände als „Friedensgebote“ entwickelte, zeigt diese tolle Ausstellung nicht nur mit den entsprechenden Exponaten, sondern auch in Wort und Bild in filmischen Dokumentationen. Sein Terrororchester aus skurrilen „Krachmachern“ – schlagenden Brettern und Türen, Hammerschlägen, fallenden Steinen, elektrischen Geräten, Kreischfass etc.- kann vom Besucher selbst betätigt und quasi dirigiert werden, zum Schrecken der Wärter, die alle paar Stunden abgelöst werden müssen. Günther Uecker wir lieben Dich, nach dieser Ausstellung mehr denn je!

Cappa führt uns in eine komplett andere Welt. Der berühmte Kriegsfotograf führt uns durch nahezu vergessenen Kriege von 1936 (Spanien) bis 1955 (Indochina) und zeigt in beklemmenden Schwarz / Weiss-Fotos das Elend des Krieges, die Suche der Menschen nach Normalität im Chaos und nicht zuletzt die Momente höchster Gefahr und die Sekunden des Todes, der ihn schliesslich selbst ereilt, als er in Indochina beim Fotografieren auf eine Mine tritt. Dass dieser geniale Fotograf und Abenteurer auch eine heisse Affaire mit Ingrid Bergmann hatte, die er seiner Arbeit opferte, passt zu seinem Mythos als pflichtbewusster Abenteuerer.

Der Weg zurück zum Gendarmenmarkt führt durch eine weitere sehr eindrucksvolle historische Präsentation: die „Topographie des Terrors“ genannte provisorische Ausstellungsfläche auf dem früheren Gelände der Gestapo zeigt im Freien, in einer aktuellen Dokumentation die ungesühnte Verstrickung der Justiz in den Naziterror.

Kein einziger westdeutscher „Nazijurist“ wurde je rechtskräftig verurteilt – offenbar hielt Justitia ihre schützende Hand über ihre gerechten und ungerechten Diener.

Wir bummeln zurück und stärken uns im Borchard, in der französischen Strasse. Dieses Bistro ist ebenfalls ein Muss eines jeden Berlinbesuches, nicht nur wegen dem „Klassiker“ genannten tellerüberlappenden, zeitungsdünnen Wienerschnitzel auf warmem Kartoffelsalat, sondern auch wegen des sehr interessanten Publikums. Hier trifft sich eine weltstädtische Melange aus Business, Politik, Kultur, Journalismus und neugierigen Touristen, die man daran erkennt, dass sie auffällig nach Promis Ausschau halten. Heute ist der schöne Innenhof voll besetzt, die ersten Sonnenstrahlen locken die Berliner ins Freie, eine schöne Berliner Gewohnheit, die an die Biergärten in München erinnert, nur sind die Getränke hier edler.

Der spätere Nachmittag führt uns nach Schöneberg an der Grenze zu Kreuzberg, zum Atelierbesuch bei Sigurd Wendland. S.W. ist ein sehr sympathischer und angenehmer Künstler, der zornige Bilder malt und uns die schwierige Realität eines Künstlers vor Augen führt, der nicht im Strom des (eher abstrakten) Zeitgeistes schwimmt.

W. malt grossflächige, gegenständlich realistische Bilder und wählt politische, zeitkritische Themen, die sich nur schwer zum Aufhängen in normalen Wohnungen eignen. Seine überbordende Phantasie erfordert oft zwei- oder dreiteilige Tafelbilder, die sich zu eindrucksvollen Dokumenten des aktuellen Zeitgeschehens vereinen. Menschen, nackte Leiber, Erotik in normalen und schwulen Beziehungen, selbstverliebte Darstellungen von bekannten und unbekannten Modellen faszinieren ihn. Seine Porträts zeugen nicht nur von hoher handwerklicher Kunst, sondern auch von einem psychologischen Einfühlungsvermögen in die jeweilige Person, die über die gemalte Person mehr verrät, als die sichtbare Oberfläche normalerweise zeigt.

Wer kauft solche provozierende, entlarvende Kunst? Wie kann man einem Künstler helfen, der kompromisslos seine Gedanken, Erlebnisse und Emotionen in Bilder umsetzt und dabei keinen Gedanken darüber verschwendet, wer seine Kunden sein könnten? Ist in einer Zeit des kalkulierten Kommerzes, der ausgeklügelten Geschäftspläne und Marketingstrategieen ein solcher, nur der Kunst verpflichteter Maler ein Anachronismus – sympathisch und interessant, aber wirtschaftlich erfolglos? Ist Kunst keine Geschäftsidee, wie selbst die Gurus für Entrepreneurship resignierend feststellen? Ich kann es nicht glauben und beschliesse spontan, zumindest zu versuchen, ihm behilflich zu sein, Kunst und Kommerz besser in Einklang zu bringen.

Wir setzen unsere Diskussion über Kunst und Kommerz auch beim gemeinsamen Abendessen in einem italienischen Restaurant fort, das genau im Grenzbereich zwischen Schöneberg und Kreuzberg liegt. Der Spaziergang dorthin führt uns durch Strassen die lt. Wendland nahezu ausschliesslich von Türken bewohnt sind. Hier wird uns bewusst , dass in diesem Teil Berlins „multikulturell“ nicht eine Mischung unterschiedlichster Völker und Rassen bedeutet, sondern sich auf Türken und Deutsche reduziert oder wie in Kreuzberg und sogar hier in Schöneberg die Gefahr besteht, dass reine türkische Enklaven entstehen, mit allen vorhersehbaren Problem einer mangelnden Integrationsbereitschaft. Das Strassenbild ist heute schon fast türkischer als in den westlich orientierte Städten der türkischen Riviera, wo wir vor kurzem waren – Kopftuch und männliches Machogehabe der Jugendlichen überwiegen, Läden, Wäschereien, Friseure – alles türkisch.

Beim Italiener mischt sich interessanterweise das Publikum, wir finden trotz empfindlicher Kühle kaum einen Platz im Freien, was für Qualität und Freundlichkeit im „Cafe Aroma“ spricht.

Für den Samstag haben wir uns einen Ausflug in die City West, das Zentrum des früheren Westberlin, vorgenommen. Wir fahren in 20 Minuten mit der U-Bahn zum Schloss Charlottenburg (für 2 Euro) und besuchen das Jugendstilmuseum Bröhan und genau daneben die berühmte Sammlung Berggruen.

Das Bröhan Museum bietet in seiner ständigen Ausstellung einen wunderbaren Überblick über die Epochen des Jugendstil und des Art Deco in einem Zusammenspiel von Möbeln, Kunsthandwerk und Werken der bildenden Kunst. Aktuell läuft noch eine Sonderausstellung über die österreichische Zeichenkunst der Moderne: Klimt, Schiele, Kokoschka und Kubin. Wir frischen unsere Erinnerungen vom Wienbesuch vor 2 Jahren auf und können den Besuch dieses nicht so sehr bekannten Museums unbedingt empfehlen.

Die Sammlung Berggruen zeigt in einem schönen Palais „Picasso und seine Zeit – Picasso, Klee, Matisse, van Gogh, Giacometti“. Da ich erst vor kurzem die Autobiografie des berühmten Kunsthändlers und Sammlers Berggruen gelesen hatte, hatten wir natürlich einen besonderen, fast persönlichen Bezug zu vielen Bildern. In seinen empfehlenswerten Erinnerungen beschreibt Berggruen nicht nur wie er nahezu zwangsweise nach seiner Flucht aus Deutschland zur Kunst kam, sondern wie aus einem Beruf Leidenschaft wurde. Er beschreibt u.a. seine Freundschaft mit Klee und Picasso und wie er aus kleinsten Anfängen in Paris die ersten Werke erwarb, das Leben seiner Künstler begleitet, sich entschloss, die amerikanische Staatsbürgerschaft aufzugeben und wieder Deutscher zu werden und wie er schliesslich für seine Sammlung der modernen Klassik eine Heimat hier in Berlin fand. Die Sammlung mit Schwerpunkt Picasso besteht aus über 200, teils weltberühmten Arbeiten. Ein Audio-Guide führt fachkundig durch die Ausstellung, erläutert anhand ausgewählter Werke die verschiedenen Phasen Picassos, berichtet stolz, dass Berggruen damals in Paris als erster die Scherenschnitte von Matisse ausstellte etc.

Nach diesem „kunstvollen“ Vormittag fahren wir zum Kadewe und treffen dort in der „Fressetage“ den Chef des Hauses, unseren Freund Patrice Wagner, zu einem kurzen Mittagessen. Er fragt uns, was wir abends vorhätten und lädt uns dann spontan zu den berühmten „Venezianischen Nächten“ im Kadewe ein, die zufällig heute Abend stattfinden. Wir sagen freudig zu und verzichten aus Zeitgründen auf einen weiteren Bummel durchs Kadewe, das sich momentan im Umbau und in einer Metarmorphose hin zum einzigen wahren Weltstadt-Warenhaus Deutschlands befindet. Patrice ist dabei, sich und Berlin hier ein luxuriöses Denkmal zu setzen.

Der Abend beginnt allerdings wieder im Berliner Ensemble, dieses Mal mit einem Stück von Peter Handke „Untertagblues“, in der Inszenierung von Peymann, den wir zuvor life bei der Versteigerung von Theaterutensilien hinter dem Theater in Aktion erleben konnten. Das Stück ist packend und sehenswert, es spielt in einem Wagon einer U-Bahn, mit ständig wechselnden Fahrgästen und einem die Mitfahrer analysierenden und beschimpfenden Hauptdarsteller, der eine grandiose Leistung bietet.

Nach der Vorstellung ab ins Taxi und rüber ins Kadewe, wo wir in die

6. (Lebensmittel-) Etage geleitet werden und eintauchen in eine Mischung aus prachtvollen Kostümen und Masken, Musik und Tanz und mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt werden, für die diese Etage weltberühmt ist. 2000 Gäste bevölkern die Stände und Attraktionen und treffen sich anschliessend in der heissen Disco im Restaurant zum Abtanzen wieder, wo die Nacht schliesslich zum Tage wird. Bekannte Gesichter aus Politik, Kultur und Sport dürfen nicht fehlen und geben diesem Fest den entsprechenden Glanz.

Am Sonntag wird die verbliebene Energie in den Besuch der RAF-Ausstellung „Zur Vorstellung des Terrors“ am Prenzlauer Berg investiert. Felix Ensslin, Sohn von Gudrun Ensslin, hat diese Ausstellung mitorganisiert, in der die Auseinandersetzung der Kunst mit dem Terror der RAF im Zeitraum 1967 – 1993 dargestellt und dokumentiert wird.

Für mich war in diesem Fall die Kunst ausnahmsweise nicht im Vordergrund, obwohl bekannte Namen wie Richter, Polke, Rainer, Immendorff, Kippenberger, Beuys etc. vertreten sind. Die multimediale Dokumentation und Präsentation der Ereignisse , die wir alle hautnah miterlebt haben, war ungeheuer eindrucksvoll und weckte viele Erinnerungen an inzwischen historische Marksteine, die damals Deutschland und die Welt bewegten: der Tod Benno Ohnesorgs, die Studentenproteste, das Attentat auf die Olympiade in München, Mogadischu, die Schleyerentführung etc. Weit über 100 Menschen fanden einen gewaltsamen Tod in den 26 Jahren zwischen 1967 und 1993 – wofür?

Ich fand es interessant, dass viele junge Besucher diese einzigartige Informationsmöglichkeit nutzten und versuchten, sich ein Bild zu machen über ein düsteres Kapitel bundesrepublikanischer Geschichte, über Ideologien, Illusionen, Wahn und Verblendung, Terror und Verzweiflung und letztlich sinnlose Morde und Selbstmorde.

 

Nachbetrachtung

Damit ging ein interessantes und spannendes verlängertes Wochenende in Berlin nachdenklich zu Ende, das eine Vielzahl von Eindrücken und Erlebnissen brachte und uns ziemlich erschöpft wieder ins Flugzeug steigen ließ.

Ich habe versucht, unsere subjektiven Eindrücke wiederzugeben und gleichzeitig die Leser anzuregen, es ebenfalls mit der Entdeckung unserer Hauptstadt zu versuchen, die inzwischen ein Weltstadtangebot an Kultur jeder Art, an Geschichte, Sport und Unterhaltung bietet, das nahezu jeden Wunsch erfüllt – nicht zu vergessen die kulinarische Vielfalt und die Berliner Nächte ohne Sperrstunde.

 

Berlin ist mehr denn je eine Reise wert!

 

21.4.2005 Klaus Weidner

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Ein „kunstvolles“ Wochenende in Berlin im April 2005
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Ein „kunstvolles“ Wochenende in Berlin im April 2005
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Ein Reisebericht bzw. eine Liebeserklärung an Berlin Mitte
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