Eine Reise nach Darjeeling / Nordindien

Teegarten von Darjeeling

(auf den Spuren des berühmten Tees aus Darjeeling / Nordindien mit der Berliner Teekampagne) – ein Reisebericht (Indien)

1. Vorbemerkungen

Der nachfolgende Reisebericht ist meinen langjährigen Freunden und Geschäftspartnern der Teekampagne in Berlin / Potsdam (www.teekampagne.de) geschuldet und gewidmet.

Nachdem ich schon vor 8 Jahren mit der Teekampagne die indische „Teehauptstadt“ Calcutta besucht habe, wo die wöchentlichen Teeauktionen stattfinden und wo  die meisten Besitzer der Teegärten leben und ihren Handelsgeschäften nachgehen, war es jetzt höchste Zeit, die Ursprungsregion des Darjeeling-Tees – „des Champagner des Tees“ – kennenzulernen.

Ich schloss mich somit im April 2013 der Geschäftsleitung der Teekampagne an, die mit einer Mitarbeitergruppe auf  Informations- und Geschäftsreise in Darjeeling war. Diese Reise beinhaltete zum einen Besuche bei insgesamt 5 der bekanntesten Teegärten, mit dem Ziel, aktuelle Informationen über die beginnende Tee-Ernte in Bezug auf Qualität, Menge, Produktion etc. zu bekommen. Zum anderen wollte man sich einen Überblick über den Stand  der Nachhaltigkeitsprojekte verschaffen, die von der Teekampagne / Projektwerkstatt seit Jahren finanziert und vom WWF vor Ort durchgeführt werden.

Für mich bot diese Reise die einmalige Gelegenheit, sowohl Land und Leute kennenzulernen, als auch für mich und meine Leser mehr über die Geheimnisse der Teeproduktion zu erfahren, unter besonderer Berücksichtigung  ökologischer Gesichtspunkte.

2. Anreise, Unterkunft

Die An- und Abreise stellte sich als mühsam und enorm zeitaufwendig heraus.  Ich flog mit LH von Stuttgart über München nach Delhi und von dort mit Jet- Airways weiter nach Bagdogra.

Dies klingt einfacher als es war! Nach einem ca. 7 stündigen Nachtflug kam ich früh morgens in Delhi an und stand nach der unproblematischen Zollkontrolle zunächst ziemlich verloren im nationalen Teil des Flughafens, der um diese Zeit weder einladend noch kundenfreundlich wirkte. Da mein Weiterflug erst auf 12.30 Uhr terminiert war, hätte ich gerne die 5 Stunden Aufenthalt in einer Lounge oder zumindest in einem angenehmen Cafe / Restaurant o.ä. verbracht – leider Fehlanzeige. Die LH-Lounge war unerreichbar im internationalen Abflugbereich, ein entsprechendes lokales Angebot nicht vorhanden oder unzumutbar, stattdessen saß ich (vom Militär gut bewacht) in einem ungemütlichen Warteraum, eingepfercht zwischen weiteren übernächtigten oder unausgeschlafenen Gästen.

Eine weitere unangenehme Überraschung erwartete mich, als ich bei Jet-Airways einchecken wollte. Beim Abflug in Deutschland hatte man bei LH zu meiner Erleichterung meinen Koffer bis zum Endziel Bagdogra durchgecheckt. Jetzt stellte sich plötzlich heraus, dass das gar nicht möglich sei und dass ich meinen Koffer bei der internationalen Ankunft hätte abholen und durch den Zoll bringen müssen. Stress! Glücklicherweise stellte mir Jet einen Mitarbeiter zur Verfügung, der mich irgendwie rückwärts durch alle Sicherheitsschleusen wieder zum Ausgangspunkt meiner Ankunft vor 3 Stunden brachte – wie durch ein Wunder stand da einsam und verlassen mein Koffer neben einem Band und wartete auf mich!

Aus den ursprünglich 5 Stunden Wartezeit wurde plötzlich ein Rennen gegen die Uhr zurück zum nationalen Teil des Flughafens – verschwitzt, aber glücklich hatte ich mein erstes, unerwartetes Abenteuer letztlich gerade noch bestanden.

Der zweistündige Flug nach Norden führte über eine menschenleere, sehr trockene Landschaft, selbst Flüsse sahen von oben wie Sandwüsten aus.

In Bagdogra erwartete mich der übliche Wahnsinn in Form von Hunderten hochgestreckter Namensschilder, leider aber zunächst nicht mit meinem Namen! Ein SMS mit der Teekampagne löste schließlich auch dieses Problem und schon begann der  Aufstieg auf abenteuerlich schlechten Straßen  in die Bergregion Darjeelings.

Durch eine teilweise atemberaubend schöne Landschaft, geprägt von tiefen, steilen Einschnitten, Urwald und Teegärten, soweit das Auge reicht, ging es auf enger Straße mit unzähligen Kurven bis in die Höhe von 2000 Meter. Dort empfing uns die Stadt Darjeeling in steiler Hanglage im Abendlicht und weckte die Entdeckerfreuden für die nächsten Tage. Nach einer über 24 stündigen Anreise freuten wir uns auf das in der Oberstadt liegende Hotel Mayfair, das uns mit Blumengärten, kolonialem Charme und vielen Fotos seiner historischen Berghelden empfing. Die zentrale Lage des Hotels, die Freundlichkeit des Personals und die Qualität der morgendlichen und abendlichen Buffets machten es zu einem idealen Standort für unsere 4 tägigen Entdeckungstouren und ist für zukünftige Reisende empfehlenswert.

3. Distrikt und Stadt Darjeeling

Der Distrikt Darjeeling liegt am Südhang des Himalaya in einer Höhe zwischen 1500 und  2500 Metern. Er wird im Norden begrenzt von Nepal, Sikkim und Bhutan und gehört zur indischen Provinz Westbengale, deren Hauptstadt Calcutta weit im Süden liegt. In dem Distrikt leben ca. 500.000 Menschen, davon ca. die Hälfte in der Stadt Darjeeling oder in Stadtnähe. Die Bevölkerung stammt weitestgehend aus Nepal und den angrenzenden Staaten, was man den Menschen auch äußerlich ansieht – die interessanten, stolzen, hellhäutigen Gesichter wirken nicht indisch, sondern sind von den umliegenden Bergregionen geprägt. Sie sprechen untereinander nepalesisch, die Geschäftssprache ist Englisch. „Wir müssen den Engländern dankbar sein, sie brachten uns die Sprache, die Gesetze und den Tee“ wurde uns mehrfach gesagt.

Die Einwohner dieser Region fühlen sich auch vorrangig als Nepalesen, was uns öfters zum Ausdruck gebracht wurde. Die administrativen Schikanen der Zentralregierung Westbengalens, die z.B. wegen notwendigen Bescheinigungen, Visas, Ausweisen etc. eine mehrtägige Reise nach Calcutta erforderlich machen, tragen nicht gerade dazu bei, separatistische Gedanken vergessen zu machen. Man beklagt sich über die schlechte Infrastruktur und zu wenig finanzielle Unterstützung aus Calcutta. Dies betrifft die katastrophal schlechten Straßen, die fehlenden Alternativen zum Individualverkehr, mangelndes Wassermanagement etc. Wenn man weiß, dass in der Stadt außer den Hotels und wenigen Privilegierten kein Haushalt fließendes Wasser hat und die Wasserversorgung von einer „Wassermafia“ über unzählige Tanklastzüge sicher gestellt werden muss, dann ist das die eine Seite. Bei einem durchschnittlichen Bedarf von 50 Liter Wasser pro Person und Tag und  einem Preis von 1 Rupie pro 3 Liter geht das bei einer vierköpfigen Familie enorm ins Geld. Für die „Wassermafia“, an der auch Regierungsstellen beteiligt sind, ist das eine „Gelddruckmaschine.

Ungeachtet aller infrastruktureller Probleme wirkt die Stadt / Region zwar arm, aber keineswegs so elend, wie andere indische Großstädte. Es gibt keine Bettelei, keine Slums, keinen überbordenden Dreck und Müll. Das Straßenbild ist bunt,  die Kleidung teils traditionell, teils modern. Die Menschen gehen ohne Hektik ihren Beschäftigungen nach, sie wahren eine natürliche Distanz zu den Gästen, sind zurückhaltend freundlich. Der Stadt Darjeeling merkte man an vielen Plätzen und Gebäuden ihre koloniale Vergangenheit noch an, aber überall blätterte die Farbe und der Putz – der Verfall scheint kaum aufzuhalten. Als Besucher fanden wir die morbide Stadt zwar malerisch, aber der knappe und teure Wohnraum bereitet der Bevölkerung große Probleme, zumal die Einwohnerzahl durch den Zuzug von jenseits der Grenzen ständig wächst.

Im Hotel stießen wir auf die fotografischen Zeugnisse einer glanzvollen Vergangenheit der Gurkhas, die als tapfere Krieger für die Engländer kämpften oder als zähe Sherpas mithalfen, die Achtaussender des Himalajas zu bezwingen. Einen Ehrenplatz nimmt dabei Sherpa Tensing ein, der in Darjeeling lebte und neben Sir Hillary 1953 als erster Mensch auf dem Mt. Everest stand – eine Originalzeitung von 1953 beschreibt dieses Weltereignis. Die Nachfahren dieser Helden konnten wir morgens ab 5.00 Uhr beim intensiven Frühsport, Jogging oder bei der Meditation beobachten – immer mit Blick in Richtung der höchsten Berge der Welt, die sich uns aber leider bei dieser Reise nicht zeigten. Die richtige Reisezeit für diese spektakulären und magischen Ausblicke wäre der Herbst, so mussten wir uns mit entsprechenden Gemälden und Fotografien begnügen und vom Wiederkommen träumen.

Jenseits der Stadt bestimmte sofort eine hochalpine Natur das Geschehen. In einem ständigen steilen Auf und Ab erlebten wir eine unglaublich vielseitige, spektakuläre und manchmal dramatisch schöne Landschaft. Sie ist weitestgehend geprägt von den Teefeldern, die mit den unterschiedlichsten Grüntönen  und  Neigungen bis zu 70 Grad faszinierten. An manchen Stellen erinnerte die Landschaft an Gegenden in der Toscana, dann fuhren wir durch Bambuswälder und urwaldähnliches Gebiet oder bewunderten die bunten Dörfer, die sich an die steilen Hänge schmiegten. Die Straßen verdienten diesen Begriff meist nicht, es sind steinige, holprige, staubige Pfade, weitgehend unbefestigt und nichts für schwache Nerven. Unsere Fahrer waren wahre Artisten, die mit unglaublicher Präzision und Ruhe auch die gefährlichsten Überholmanöver meisterten.

Die schlechten Straßenbedingungen sind natürlich auch ein gewaltiges Problem für die weitere wirtschaftliche und touristische Entwicklung. Wir sahen zwar überall Frauen und Männer bei Reparaturarbeiten hinter rauchenden Teerfässern und beim buchstäblich „steinzeitlichen“ Steineklopfen – aber man hatte dabei das Gefühl eines Tropfens auf einen heißen Stein.

4. Besuch in verschiedenen Teegärten

…oder dem Geheimnis des berühmten Tees aus Darjeeling auf der Spur!

Ich hatte, Dank der Teekampagne, die einmalige Gelegenheit die folgenden  5 berühmten Teegärten zu besuchen: Tindharia, Chamong, Puttabong, Makaibari und Ambootia. Puttagong gehört zu einer der großen Industriegruppe Indiens und wird von Managern geführt, die 4 anderen Teegärten sind unternehmergeführte Familienbetriebe, die sich schon seit Generationen dem Teeanbau widmen.

Die  5 genannten Teegärten gehören zu den Hauptlieferanten der Teekampagne, einerseits wegen der hohen Qualität des Angebots, andererseits handelt es sich um zertifizierte Biobetriebe, d.h. sie verzichten ausdrücklich auf chemische Hilfsmittel bei der Düngung und Schädlingsbekämpfung.

Darjeeling verdankt den Teeanbau den Briten, namentlich dem Offizier Arthur Campbell, der um 1835 seinen gewohnten Tee so sehr vermisste, dass er den Versuch einer Anpflanzung unternahm und damit äußerst erfolgreich war. Tee benötigt zwar viel Wasser, aber er darf im Gegensatz zum Reis nicht darin stehen. Insofern boten die sonnenreichen Hänge Darjeelings beste Voraussetzungen, die Gegend war gleichzeitig regenreich, das Wasser konnte abfließen – so begann die Erfolgsstory vom „Champagner des Tees“.

Die einzelnen Teegärten zu erreichen, ist nichts für zarte Gemüter oder Angsthasen. Über steile, unbefestigte Pfade mit unzähligen Schlaglöchern geht es in engen Serpentinen, oft im Schritttempo, und manchmal sogar im Rückwärtsgang bergauf und bergab, an Schluchten vorbei, aber immer durch atemberaubend schöne Landschaften, die weitgehend von der Monokultur Tee geprägt sind. Von den früheren, umfangreichen Waldgebieten ist nur noch ein Zehntel übrig geblieben, was in der Vergangenheit zu mächtigen Erdrutschen führte. Aber darauf komme ich später zurück.

Die vielen Grüntöne der Teebüsche an den steilen Hängen ergeben mit den Brauntönen der Erde und dem Blau des Himmels im diesigen Sonnenschein eine unvergessliche, nahezu magische Farbsymphonie. Sie wird noch ergänzt, durch die Farbkleckse der bunt gekleideten Teepflückerinnen, die auch im steilsten Gelände, mit ihren Körben auf dem Rücken, per Hand Blatt für Blatt mit großer Geschwindigkeit einsammeln. Wenn man weiß, dass ein voller Korb 7,5 Kg wiegt, kann man sich vorstellen, was hier tagtäglich geleistet wird

Bei dieser Arbeit in unwegsamem Gelände ist und bleibt der Mensch unersetzlich. Insofern machen bei der Teeproduktion  die Personalkosten 60 % der Gesamtkosten aus – um von romantischer Touristensicht wieder zu den harten Tatsachen zurückzukommen.

Aber bleiben wir zunächst bei den Teepflanzen. Sie werden in einer s.g. Nursery aufgezogen und bleiben dort unter liebevoller Pflege und Aufsicht 1- 1,5 Jahre, bis sie dann an ihrem eigentlichen Bestimmungsort in einem Teegarten eingepflanzt werden. Der Verlust kann damit auf unter 10 % reduziert werden. Eine junge Teepflanze wirft erst nach 3-4 Jahren einen ersten Ertrag ab und wird später pro Saison 35 Mal bepflückt! Es beginnt mit dem Pflücken der ersten, zart hellgrünen Blättchen, die den köstlichen First Flush ergeben und setzt sich dann die ganze Saison über fort mit dem kräftigeren Second Flush etc., letztlich erbringt ein Teebusch pro Jahr 750 Gramm an Teeblättern.

Im Verarbeitungsprozess ergeben 4 kg gepflückte Teeblätter am Ende 1 kg Tee, davon bleiben für die besten Qualitäten, die z.B. die Teekampagne ihren Kunden anbietet, gerade mal 500 Gramm!

Wenn man dann noch bedenkt, dass der Verzicht auf Chemie, d.h. der Bioanbau des Tees, nur die Hälfte des Ertrages bringt, gegenüber der Verwendung „chemischer Keulen“, dann relativiert sich die Höhe der Teepreise doch sehr.

Natürlich möchte ich von den Eigentümern der Teegärten wissen, was eigentlich „BIO“ oder „ORGANIC“, wie es vor Ort heißt, tatsächlich bedeutet. Durch was wird die Chemie ersetzt?

Hierbei spielt in allen Gärten der „Kuhdung“ eine entscheidende Rolle. Wir erfuhren, dass Kühe aus der Sicht der Inder nicht nur heilig sind, sondern zu den wertvollsten Tieren überhaupt zählen. Sie produzieren nicht nur Milch, mindestens genauso wertvoll ist ihr Dung, der mit seinen Nährstoffen die Grundlage der Biodüngung, des Mulchens, in den Teegärten darstellt. Gras und sonstige natürliche Abfälle werden mit dem Kuhdung im Verhältnis 1:10 gemischt, was dann letztlich durch Gärungsprozesse einen äußerst wirkungsvollen, natürlichen Dünger ergibt, mit dem die Teepflanzen regelmäßig gedüngt werden.

Wo kommen die Kühe eigentlich her? Hier gibt es unterschiedliche Modelle: in Puttabong werden z.B.  65 Kühe in eigener Regie in einer Farm gehalten, deren Dung für das oben beschriebene Mulchen des ganzen Teegartens ausreicht. Die anderen Teegärten haben ihren Arbeitern jeweils eine Kuh pro Familie kostenlos zur Verfügung gestellt, mit der Verpflichtung den Dung zu sammeln und abzuliefern. Die Pflege der Kuh und Nutzung ihrer Milch obliegt den Familien.

Auch das Spritzen gegen Pilzbefall und sonstige Schädlinge, wie Spinnen, Käfer etc. erfolgt beim Bioanbau ausschließlich mit natürlichen Stoffen, z.B. Kräuter- und Zitronengemischen. In diesem Zusammenhang kommt dann noch die enorme Bedeutung von genügend Regen zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge ins Spiel.

Bei unserer Ankunft waren die Straßen extrem staubig und auch die Felder sahen irgendwie traurig und trocken aus. Unsere Teebesitzer klagten extrem über die lange Trockenheit, in der Folge auch über den verstärkten Schädlingsbefall und das reduzierte Wachstum des First Flush. „Wenn es in den nächsten 8 Tagen nicht regnet, verlieren wir die Hälfte der First Flusch-Ernte“ war die dramatische Aussage unserer Partner. Entsprechend bemühte sich unsere Reisegruppe um ein verspätetes Gastgeschenk – jeder von uns rief im Beisein unserer Gastgeber seine jeweilige Gottheit um Regen an. Als es 24 Stunden später tatsächlich zu regnen begann, waren nicht nur wir verblüfft. Das dicke Ende kam allerdings nach – bei unserer Heimfahrt standen wir auf steilem Bergpfad plötzlich in einer weißen Winterlandschaft! Wie sich schnell herausstellte, hatte kurz zuvor ein Blizzard in diesem Tal ca. 20 cm Hagel abgeladen und damit große Teile der Ernte vernichtet. Als wir danach 4 Stunden in der unwirtlichen Gegend und in unserer Sommerkleidung jämmerlich frierend  nicht vom Fleck kamen, waren die nächsten Stoßgebete fällig. Glücklicherweise wurden wir auch dieses Mal von höheren Mächten erhört und uns blieb eine Übernachtung in den kalten Autos erspart.

Dieses Erlebnis wirkte natürlich nach und uns wurde am nächsten Tag von Fachleuten des WWF bestätigt, dass sich das Klima tatsächlich veränderte, dass es in den letzten Jahren wärmer wurde und weniger Regen fiel bzw. die Regenperioden sich zu verschieben begannen. Uns war hautnah klar geworden, wie abhängig die Region auch von Klima- und sonstigen ökologischen Fragen ist und wie schmal der Grat zwischen wirtschaftlichem Erfolg und einer wirtschaftlichen und ökologischen Katastrophe ist. Im nächsten Kapital gehe ich auf die ökologischen Fragen näher ein.

Natürlich spielten bei unserem Besuch der Teegärten auch die sozialen Fragen eine wichtige Rolle – Arbeitsbedingungen, Bevölkerungsentwicklung, Erziehung und Bildung etc.

Abgesehen von den individuellen Regelungen in den einzelnen Teegärten wird vieles im „Plantation Labour Act“ aus den 50 ger Jahren des letzten Jahrhunderts geregelt, z.B. die wöchentliche Arbeitszeit, der Mindestlohn, das Rentenalter etc. Wie bei uns, klagen auch hier die Arbeitgeber über die unflexiblen und nicht mehr zeitgemäßen Regelungen. Wir nahmen die Klagen nur zur Kenntnis, konnten sie aber in der Kürze der Zeit nicht überprüfen.

Unser Eindruck von der sozialen Verantwortung und  Mitarbeiterorientierung in den von uns besuchten Gärten war positiv, in einigen Fällen sogar überraschend fortschrittlich. Natürlich besteht noch immer eine große Abhängigkeit vom jeweiligen Eigentümer und Arbeitgeber. Ein Teegarten wie Ambootia beschäftigt  z.B. bis zu 1000 Leute, die Hälfte davon sind Pflückerinnen. Direkt und indirekt besteht somit eine soziale Verantwortung  für bis zu 5000, in den größten Gärten sogar für bis zu 20.000 Menschen

Eine Arbeitszeit von 48 Stunden ist obligatorisch, es gibt garantierte Mindestlöhne, z.B. für die Pflückerinnen 130 Rupies pro Tag, zuzüglich leistungsorientierter Prämien. Der Tageslohn der Pflückerinnen  erhöht sich somit je nach Saison, abhängig vom Pflanzenwuchs und der individuellen Arbeitsgeschwindigkeit und Geschicklichkeit.

Die einzelnen Gärten bieten ihren Arbeitern umfangreiche Sozialpakete (teils freiwillig, teils vom Plantation Labour Act vorgegeben). Hierzu zählt das freie Wohnen, wenn ein Familienmitglied im Teegarten arbeitet, freie Arbeitskleidung, Öl für die Heizung etc. Gearbeitet wird bis 58, dann gibt es Rentenzahlungen. Von großer Bedeutung ist auch die freie medizinische Versorgung, einige Gärten betreiben kleine private Krankenhäuser, in jedem Fall beschäftigen sie einen angestellten Arzt. Für jeden aus Altersgründen ausscheidenden Mitarbeiter kann als Ersatz ein anderes Familienmitglied beschäftigt werden.  Die durchschnittliche Familie besteht aus 4 Personen, 2 Kinder mit Tendenz zu einem Kind sind die Regel.

Es besteht Schulpflicht, einige Gärten betreiben eigene Privatschulen. Wir waren von diesen Schulen, dem Engagement der Lehrer und dem Fleiß der Schüler sehr beeindruckt. Der Besuch dieser Schulen kostet die Eltern ein kleines Schulgeld, nach dem Motto „was nichts kostet, ist auch nichts wert“.

Eine Schlüsselrolle für die Arbeitsmoral und damit auch den wirtschaftlichen Erfolg in einem Teegarten fällt dem Gartenmanager zu. Er muss ein Generalist sein, der den Überblick über alle Arbeitsabläufe hat, er muss mögliche Probleme frühzeitig erkennen und für Abhilfe schaffen. Darüber hinaus obliegt ihm die Führung und  soziale Fürsorge für seine Mitarbeiter. Er bestimmt maßgeblich die Stimmung in seinem Teegarten und damit auch die Anfälligkeit für Agitation oder Abwerbung von außen. Insofern bemühen sich die Gärten um eine interne Besetzung dieser wichtigsten Position, wobei ein abgeschlossenes Universitätsstudium heute obligatorisch ist.

Der Einfluss der Gewerkschaften ist relativ groß, sie wählen Mitarbeiter als ihre Bevollmächtigten aus, die über die Einhaltung des Plantation Acts wachen und Gesprächspartner der Chefs sind. Heute besteht in den 5 Gärten ein relativ gutes Einvernehmen mit den Gewerkschaften, im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo Streiks durchaus üblich waren.

Abschließend zu diesem Thema kann ich die besorgten Leser auch zum Punkt möglicher Kinderarbeit beruhigen – in den 5 von uns besuchten Teegärten konnten wir keinerlei Kinderarbeit beobachten.

Ob unsere positiven Beobachtungen zum Thema „Mensch und Arbeit“ für alle Teegärten in Darjeeling gelten, kann ich nicht beurteilen. In jedem Fall haben die Kunden der Teekampagne die Gewähr, dass sie nicht nur eine hervorragende Bioqualität ohne chemische Zusatzstoffe kaufen, sondern dass beim Teepflücken und der Produktion soziale Mindeststandards eingehalten und in vielen Fällen übertroffen werden.

Natürlich hatten wir mehrfach Gelegenheit in den Teefabriken vor Ort den Ablauf und die Details der Teeproduktion zu beobachten.

Nach den üblichen Begrüßungszeremonien, in denen hübsche Mädchen uns mit einem rotem Punkt auf der Stirn und einem Seidenschal um die Schulter versahen, kam sofort die Hygiene zu ihrem Recht: Arbeitskleidung, Mütze, Mundschutz und Plastikhüllen um die Schuhe waren für alle Besucher überall obligatorisch.

Faszinierend war für mich die Erkenntnis, dass vom Zeitpunkt des Pflückens des Tees bis zum fertigen Teeprodukt keine 24 Stunden vergehen.

Der frisch gelesene Tee wird über Nacht gelagert und gelüftet und dann am Morgen  in runden Bottichen mit großen Metallkugeln für maximal 10 Minuten gemahlen oder besser  „aufgebrochen“. Er wird dann wieder intensiv mit Sauerstoff gelüftet, um den Oxydationsprozess zu fördern. Danach folgen diverse automatische Sortiervorgänge, wobei die unterschiedlichen Blattqualitäten und  nicht dazu gehörenden biologischen Stoffe wie Gras, Äste, kleine Steine etc. mechanisch getrennt werden. Der wichtigste und heikelste Vorgang ist dann das Erhitzen und Trocknen des Tees (Fermentierung). Hier spielt die Zeitdauer und Temperatur (über 100 Grad) die entscheidende Rolle für die spätere Qualität des Tees. An dieser Stelle der Produktion ist die größte Erfahrung und Sorgfalt erforderlich – ein paar Grad zu viel oder eine falsche Zeiteinteilung machen alle bisherigen Bemühungen zunichte. Es folgen weitere mechanische und händische Sortiervorgänge, bis man dann die Endprodukte präsentiert bekommt. Es ist überaus erstaunlich, wie sehr sich diese diversen Endprodukte aus demselben Produktionsvorgang in Blattgröße, Konsistenz, Farbe etc und damit letztlich auch im Preis unterscheiden.

Das Teetesten gehört natürlich auch zu jedem Besuch einer Teefabrik – Dutzende von Teetassen mit Tee in allen Farbnuancen, aus unterschiedlichen Lagen und Anbaugebieten warten darauf, fachmännisch und durchaus lautstark geschlürft zu werden, damit die Geschmacksnerven dem kundigen Tester die Teequalität signalisieren können. Eine Wissenschaft für sich – aber auch eine der Schlüsselmomente, dass der Kunde später die gewünschte Qualität in seiner Tasse vorfindet.

Zusammengefasst habe ich nach dieser Spurensuche nach dem Geheimnis des köstlichen Darjeeling-Tees den größten Respekt vor dem aufwändigen Teeanbau und der Ernte  in steilen Lagen, so wie dem Produktionsprozess, der ein hohes Maß an Präzision und Erfahrung erfordert. Wenn man weiterhin bedenkt, wie abhängig der Pflanzenwuchs von klimatischen und ökologischen Faktoren ist und wie schmal und zufällig der Grat zwischen wirtschaftlichem Erfolg und Misserfolg oft ist, dann kann man allen Beteiligten nur viel Glück und Beharrungsvermögen für die Zukunft wünschen!

5. Nachhaltigkeitsprojekte mit WWF

Im vorigen Kapitel habe ich die Abhängigkeit von Mensch und Natur von den klimatischen und ökologischen Bedingungen angedeutet.

Prof. Günter Faltin, der Gründer der Teekampagne, nahm diese offensichtliche Abhängigkeit zum Anlass, schon 1994 zusammen mit WWF-India das Projekt SERVE ( Save the environment and regenerate vital Employment ) ins Leben zu rufen und bis heute zu finanzieren. Insofern war ein Tag unserer Reise der Bestandsaufnahme dieser Projekte gewidmet.

Der Kopf des Ganzen vor Ort ist Sanjeeb-Pradhan, der das WWF Büro in Darjeeling zusammen mit 6 Mitarbeitern sehr erfolgreich leitet. Er war für uns nicht nur ein überaus sachkundiger und engagierter Führer durch diesen Tag, sondern auch ein  überzeugter  „Bannerträger“ eines ökologischen Denkens und Kenner der aktuellen Probleme in Darjeeling und der notwendigen Lösungsansätze. Er nannte uns am Morgen das Hauptziel seiner Arbeit: „Creating green minds“!

Unsere ökologischen Erkundungen begannen am Morgen entlang einer der wenigen Hauptverkehrsstraßen und Lebensadern, die die Stadt und das ganze Hochland mit der Ebene verbindet und über die die Versorgung der ganzen Region mit Gütern aller Art, Wasser etc. rollt.

Überall konnten wir die z.T. gigantischen Spuren von Erdrutschen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten sehen, die immer wieder nicht nur ganze Hänge und Dörfer in die Tiefe rissen, sondern auch die Hauptstraßen verschütteten und damit die Versorgung abschnitten. Die Gründe hierfür waren für jeden von uns sichtbar und offensichtlich: bis in die jüngste Vergangenheit wurden die Wälder an den Hanglagen abgeholzt, um Holz zu gewinnen oder um Häuser und Siedlungen zu bauen oder um das Land für die Monokultur Tee zu erweitern. Die Natur war lange geduldig, aber irgendwann kippte das ganze System und riesige Zerstörungen, viele menschliche Opfer und immense wirtschaftliche Schäden waren die Folgen.

Insofern lag es für G. Faltin Mitte der 90 ger Jahre auf der Hand, dass die Natur nur mit mittel- und langfristig wirksamen Wideraufforstungsprojekten versöhnt werden konnte.  Bis heute wurden durch das von ihm initiierte Projekt SERVE in Gorabari 48 Hektar Land mit über 2 Millionen  schnell wachsender Bäume und Büsche  bepflanzt.  Der zuständige Bürgermeister dieser Region stand stolz vor diesem Stück heile Natur und hatte offensichtlich die Ziele von Serve inzwischen zu seinen eigenen gemacht.

Auf unserer Weiterfahrt hielten wir plötzlich an einer üppig bewaldeten, steilen Hanglage an, unser Führer von WWF lächelte und sagte „Günter Faltins forest“. Es stellte sich heraus, dass hier von SERVE 2004 im Beisein von  G. Faltin mit der Wiederaufforstung begonnen wurde – die erstaunlich schnell wachsenden Bäume lassen die frühere Zerstörung völlig vergessen.

Beim Besuch einer von inzwischen 8 existierenden „Shade Tree and Forest Nurseries“ , wurde uns demonstriert, mit welcher Mühe und Sorgfalt die jungen Baumpflanzen gesät /gesetzt und über 1,5 Jahre im „Kindergarten“ großgezogen werden, bevor sie in der freien Natur eingepflanzt werden können. Das jährliche Ziel einer Nursery liegt bei 20.000 Jungpflanzen, die Überlebensrate liegt bei 65 %.

Im gesamten Distrikt Darjeeling wird in 2013 die Marke von 3 Millionen von SERVE initiierten Neuanpflanzungen überschritten – worauf man zu Recht mächtig stolz ist!

Das erfreulichste am Projekt SERVE ist jedoch, dass inzwischen viele Teegärten den Sinn und die Notwendigkeit der Wiederaufforstungen erkannt haben und selbständig betreiben, wie wir z.B. im Teegarten Chamong beobachten konnten –  „Creating green minds“ ist offensichtlich in vollem Gange!

Bei unserer  ökologischen Entdeckungstour, stießen wir an vielen Stellen auf die grünen Hinweistafeln von Projekten, die von Serve und damit der Teekampagne / Projektwerkstatt gefördert werden. Spektakulär ist der „Batasia Eco Garden“ an einem der touristischen Hotspots Darjeelings. Hier macht die von den Briten gebaute Schmalspurbahn „Toy Train“ eine Doppelschleife – kaum ein Tourist lässt diese Fahrt und die wunderbare Aussicht auf das umliegende Bergpanorama aus. An diesem von Einheimischen, Fremden und Studenten vielbesuchten Ort demonstriert der Eco Garden anschaulich eine Vielfalt von medizinischen Pflanzen, einen saisonalen Blumengarten und kleine Felder mit Bio-Teeanbau.

Ein weiteres wichtiges Projekt, das SERVE unterstützt, betrifft ein aktives „Wassermanagement“. Darjeeling hat im Prinzip nicht zu wenig Regen, er fällt nur oft zu heftig und zum falschen Zeitpunkt. Insofern sind Wasserauffangmaßnahmen sinnvoll und unbedingt erforderlich. Während früher nur höchstens 33 % des Regens aufgefangen wurde, gibt es heute schon erste erfolgreiche Maßnahmen, die bis zu 75 % des Regenwassers auffangen und für Trockenperioden nutzen.

Es sind aber nicht immer diese spektakulären Großprojekte, die die Welt verändern – wir entdeckten unsere oben erwähnten grünen Hinweistafeln z.B. auch vor Bienenkörben oder bei der Produktion von Bio-Briketts, die aus natürlichen Abfällen hergestellt werden und als Alternativen zu Öl und Holz zum Kochen und Heizen genutzt werden können.

„We may not be able to change the world, but we can make the difference“,  mit diesem Satz begann die  abschließende Präsentation der aktuellen und zukünftigen SERVE-Projekte durch die Partner von WWF. Eine entscheidende Bedeutung, um die Nachhaltigkeit aller Anstrengungen zu gewährleisten, kommt der „Environmental education and awareness for community & students“ zu. Hierzu werden momentan mit insgesamt  25 Schulen und sonstigen Bildungsinstitutionen in der Stadt und auf dem Land zusammengearbeitet.

Wie sinnvoll dieses nachhaltige Denken und Handeln ist und wie abhängig wir von den Naturgewalten sind, wurde uns an diesem Tag aus eigener Erfahrung noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt. Am Morgen starteten wir bei Wärme und Sonnenschein, am Mittag kam endlich der ersehnte Regen und am Abend standen wir 4 Stunden im Verkehrschaos und in der Kälte, die ein Hagelsturm ausgelöst hatte, der außerdem einen Großteil der Ernte in diesem Tal vernichtet hatte.

„Creating green minds“ hatte auch bei mir bei dieser Reise tiefere Spuren hinterlassen!

6. Schlussbemerkungen

Die 6 Tage in Darjeeling waren so interessant und spannend, dass sie bei mir die „Reiselust auf mehr“ erzeugt haben!

Das liegt nicht nur daran, dass wir die weißen Achttausender des Himalaja wetterbedingt nur auf Fotos gesehen haben, sondern weil diese Bergregionen in jeder Beziehung ihren eigenen Reiz und Charme haben. Die stolzen, zurückhaltenden Menschen sind nicht typisch für das sonstige Indien, Kultur und Lebensweise ebenso wenig, von den atemberaubend schönen Landschaften ganz abgesehen.

Insofern bietet sich in Zukunft eine kombinierte Reise nach Nepal, Bhutan und Darjeeling förmlich an, wie sie mir von Reisenden, die ich unterwegs  traf, auch sehr empfohlen wurde. Als Reisezeit scheint der Herbst günstiger zu sein, weil dann die Sichtverhältnisse so sind, dass man die Naturschönheiten ungetrübter genießen kann.

Die Erkenntnisse über Wachstum, Ernte und Produktion des berühmten Darjeeling-Tees möchte ich mit diesem Reisebericht an alle Tee-Enthusiasten und solche, die es noch werden wollen, gerne weitergeben.

Mein Dank gilt der Berliner Teekampagne, die mir diese spannenden Einblicke, auch hinter die Kulissen des Tee-Anbaus, unter besonderer Berücksichtigung des Bioanbaus, ermöglicht hat.

 

Klaus Weidner                                                                                                    April 2013

 

Summary
Eine Reise nach Darjeeling / Nordindien
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Eine Reise nach Darjeeling / Nordindien
Description
In diesem Reisebericht lesen Sie vom Besuch in verschiedenen Teegärten …oder die Geheimnisse des berühmten Tees aus Darjeeling Indien
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4 Kommentare zu “Eine Reise nach Darjeeling / Nordindien

  1. Jens

    Vielen Dank für die tollen Reiseberichte und vor allem für diesen hier. Ich finde Indien auch sehr interessant, bin allerdings noch nie dort gewesen. Mein nächster Urlaub ist für September 2014 geplant und da werde ich Indien als Reiseziel bestimmt mit in Betracht ziehen. Vor allem Darjeeling klingt für mich nach diesem Bericht hier sehr interessant. Viele Grüße, Jens

  2. Gaby und Thomas Ackermann

    Über Deinen für 6Tage Aufenthalt äußerst spannenden und vielseitigen Bericht danke ich Dir ganz besonders. Du hast kein Themenkreis ausgespart, Am Anfang berichtest Du vom Zuzug der Nepalesen und Buthaner oder Buthanis (oder wie auch immer) ihrer Eigenständigkeit und den latenten Konflikten mit der indischen Bevölkerung die sich in Form von administrativen Schikanen und mangelndem Infrastrukturinvest äußert . Wie sich dieser Konflikt im „Teealltag“ manifestiert wird im weiteren Bericht allerdings nicht verfolgt, neben allen anderen Themen (die perfekt bedient werden) bleibt man in dieser Frage neugierig. Ich freue mich ganz besonders auf eine Gelegenheit Dich /Euch zu terffn und ein Telefonat um diesen Termin zu orten. In Berlin sind wir beispielsweise Ende Mai

  3. ToralfHamburg

    Danke für den interessanten Bericht.
    Habe ihn gerade bei meinem Nachmittags-Darjeeling gelesen.
    Die komplizierte Anreise schreckt mich leider ab, mir den Traum zu erfüllen und Darjeeling zu erleben.

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